Über ResearchRadar.at

ResearchRadar ist ein automatisch erstelltes Verzeichnis von Forschungsförderungen und wissenschaftlichen Konferenzen, die Forschenden in Österreich offenstehen: Förderprogramme, Stipendien und Preise von Bund, Ländern, Instituten, Stiftungen und aus EU-Programmen – und dazu die Tagungen europäischer Fachgesellschaften, gereiht nach der Frist für Beiträge. Erfasst sind Psychologie, Kommunikationswissenschaft, klinische Forschung und Gesundheitsforschung, Neurowissenschaften und Bildungswissenschaft. Die Einträge werden aus den Webseiten der Förderinstitutionen und der Fachgesellschaften gewonnen und täglich automatisch auf Neues geprüft. Mit einem kostenlosen Konto bekommen Sie eine E-Mail, sobald etwas Neues auftaucht.

Für Forschende in Österreich

Der Rahmen richtet sich nach der Zugänglichkeit, nicht nach dem Sitz der Institution: ResearchRadar erfasst Förderungen, die Forschenden in Österreich offenstehen – von österreichischen Institutionen, aus EU-Programmen und von ausländischen Fördergebern, deren Ausschreibungen auch Forschenden in Österreich offenstehen (zum Beispiel die DGPs). Förderungen, die Forschenden in Österreich nicht offenstehen, finden Sie hier nicht. Zu jedem Eintrag steht, in welchem Land eine Bewerberin oder ein Bewerber sitzen muss, so wie es die Seite des Fördergebers sagt. Deutschland und die Schweiz sind dabei vorläufig und stark unvollständig – der Schwerpunkt liegt auf Österreich.

Konferenzen

Neben den Förderungen führt ResearchRadar die Tagungen europäischer Fachgesellschaften. Gereiht wird nach der Frist für Beiträge, nicht nach dem Termin der Veranstaltung — das ist der Unterschied zwischen einem Radar und einem Kalender. Nennt eine Veranstaltungsliste keine Frist, steht hier keine, und der Veranstaltungstermin bestimmt die Reihenfolge. Der Ausschnitt ist eng und wächst: fünf Fachrichtungen, Veranstaltungen in Europa oder online.

Wie weit die drei Bereiche abgedeckt sind

Ungleich, und das soll hier stehen: Die Psychologie ist am längsten erfasst und am dichtesten. Kommunikationswissenschaft sowie klinische Forschung und Gesundheitsforschung sind neu dazugekommen und noch deutlich dünner – dort fehlen sicher Förderungen, die es gibt. Der Bestand wächst weiter. Wenn Ihnen etwas fehlt oder Sie sich ResearchRadar für Ihr Fach wünschen, schreiben Sie uns: info@researchradar.at

Wie das Verzeichnis entsteht

Das Verzeichnis entsteht automatisch: Die Einträge werden aus den Webseiten der Förderinstitutionen gewonnen, jede Angabe stammt von den Seiten des jeweiligen Fördergebers. Ein automatischer Abgleich prüft diese Seiten täglich und bemerkt, wenn ein Fördergeber eine neue Ausschreibung veröffentlicht. Wo die Website eine Angabe nicht nennt, steht hier „siehe Website“.

Beträge stehen so, wie der Fördergeber sie nennt — auch auf der englischen Fassung dieser Seiten. Übersetzt oder umgerechnet wird nichts, weil sonst eine Zahl hier stünde, die auf der Seite des Fördergebers nicht steht.

Die Fachrichtung sagt, für welches Fach ein Programm offensteht — Psychologie, Kommunikationswissenschaft, klinische Forschung und Gesundheitsforschung, Neurowissenschaften, Bildungswissenschaft, oder „fachübergreifend“, wenn die Seite des Fördergebers keine dieser Fachrichtungen nennt. Sie stammt wie jede andere Angabe von dieser Seite und ist keine Einschätzung von ResearchRadar. Nennt eine Seite ein Fach, das diese Liste nicht abbildet, steht ihre eigene Formulierung daneben — etwa „Bildungsforschung“ oder „Volkswirtschaftslehre“; danach wird nicht gefiltert. Bis Version 1.67 stand hier eine „Psychologie-Relevanz“; die war eine solche Einschätzung und ist deshalb entfallen.

Die Karrierestufe steht so, wie die Seite des Fördergebers sie nennt, und bleibt leer, wenn die Seite keine nennt — leer heißt „die Seite sagt es nicht“, deshalb erscheint ein solcher Eintrag bei jeder Stufen-Auswahl mit statt bei keiner.

Neue Einträge im Verzeichnis gibt es auch als Feed zum Abonnieren in einem Feedreader: /feed.xml

Kalender zum Abonnieren

Beides gibt es als Kalender zum Abonnieren, getrennt und jeder mit eigenem Namen und eigener Farbe — wer Einreichfristen im Kalender haben will, bekommt nicht ungefragt dreißig Konferenztermine dazu:

Kalender

Offene Schnittstelle (API)

Alle Einträge gibt es auch maschinenlesbar über eine offene, schreibgeschützte Schnittstelle (API – Adressen, die Programme statt Menschen abrufen; keine Anmeldung nötig). Beispiel:

curl https://researchradar.at/api/v1/grants

Vollständige Beschreibung der Schnittstelle